Abraham Laboriel

Abraham  Laboriel

Abraham Laboriel gehört seit vielen Jahren zu den meistbeschäftigten Bassisten des Business. Dabei liest sich die Creditlist des stilsicheren Groove-Kings, wie das Who Is Who der Jazz/Fusion und Pop Szene. Parallel zu seiner Studioarbeit war Abe von jeher ein aber auch sehr aktiver Solo-Künstler und seines Zeichens Gründungsmitglied der international renommierten Fusion- Combos KOINONIA und FRIENDSHIP.

Biographie

Der mittlerweile 55 jährige Bassist, wurde in Mexiko City geboren. Seine musikalische Karriere startet Abe als klassischer Gitarrist. „Ausbildungsleiter“ war sein Vater, ein versierter Gitarrist und Komponist.

Und Abraham war ein echter Frühstarter! Dem Rock ´n´Roll nicht abgeneigt, nahm der Jung-Gitarrist bereits im zarten Alter von zehn Jahren mit einer lokalen Rock-Band sein erstes Album auf. Nachdem er sich in den nächsten Jahren als Gitarrist und Schauspieler! quer durch Mexiko gespielt hatte, wechselte der kreative Teenager zum Bass, schrieb sich an der renommierten Berklee School Of Music ein und machte 1972 seinen Abschluss als graduierter Komponist. Auch während seines Studiums war Mr. Laboriel musikalisch nicht untätig. So spielte er z.B. auf Alben seines berühmten Studienkollegen, dem Vibraphonisten Gary Burton und tourte mit Johnny Mathis und Michel Legrand. Der legendäre Bandleader Henry Mancini überredete Abraham 1976 nach Los Angeles zu ziehen. Eine Entscheidung, die einen maßgeblichen Einfluss auf sein weiteres musikalisches Leben haben sollte.

L.A., die Westküstenmetropole mit der wohl größten Studiodichte der Vereinigten Staaten, verhalf Mr.Laboriel entgültig zum Durchbruch als Sessionmusiker. Und Abe hatte wirklich einen extrem vielseitigen Job. So lieh er seine extraordinären Fähigkeiten Jazz und Fusion-Acts, wie George Benson, Herbie Hancock, Joe Pass oder Ella Fitzgerald genauso erfolgreich, wie Pop-, oder Rockgrößen wie Aretha Franklin, Michael Jackson oder Dr. John (to name just a few). Ganz nebenbei war er an Soundtracks solch erfolgreicher Kinoproduktionen wie Die Farbe Lila, Nine To Five oder Terms Of Endearment beteiligt.

Aber Abraham ist auch als Solokünstler überaus erfolgreich. Neben seiner intensiven Arbeit mit den Fusionbands Koinonia und Friendship, veröffentlichte der Ausnahmebassist mit Dear Friends, Guidum und Justo&Abraham, drei, bei Musikliebhabern und Kritikern gleichermaßen beliebte Solo-Alben. Studioass Larry Carlton sagte einmal über Abe: „Es gibt sehr viele sehr gute Bassisten, aber es gibt nur einen Abraham Laboriel!“

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