Gewinner der Vergangenheit

Yamaha Music Foundation of Europe
 

Eine Auswahl von Stipendien-Gewinnern der vergangenen 20 Jahre.

Lesen Sie hier was die Gewinner empfanden, als sie ihren Preis in Empfang nehmen durften, was das Stipendium für sie bedeutete und wie ist es ihnen bis heute ergangen ist.

 
 
 
 
 
  • Claire Huangci

    Claire Huangci

    2011

    Piano

  • Sung Chang

    Sung Chang

    2011

    Piano

  • Alexej Gorlatch

    Alexej Gorlatch

    2011

    Piano

  • Lilit Grigoryan

    Lilit Grigoryan

    2008

    Piano

  • Laila Salome Fischer

    Laila Salome Fischer

    2007

    Gesang

  •  
  • Hisako Kawamura

    Hisako Kawamura

    2005

    Piano

  • Nicolas Altstaedt

    Nicolas Altstaedt

    2004

    Viloncello

  • Marta Klimansara

    Marta Klimansara

    2001

    Marimba

  •  
  • Lyndon Watts

    Lyndon Watts

    2000

    Fagott

  • Jelka Weber

    Jelka Weber

    1994

    Flöte

  • Sigmund Bothmann

    Sigmund Bothmann

    1990

    Orgel

 
 
 
 

Lilit Grigoryan

2008 / Piano

Lilit GrigoryanDie aus Georgien stammende und im Jahre 1985 geborene Pianistin Lilit Grigorian begann im Alter von zehn Jahren mit dem Musizieren. Seit 2004 studiert die 24-Jährige an der »Hochschule für Musik und Theater Rostock« bei Prof. Matthias Kirschnereit, wo sie im Oktober 2009 ihr Diplom ablegte. Im Anschluss an ihre solistische Ausbildung strebt die junge Armenierin ein Aufbaustudium als Kammermusikerin an.

Sie gab bereits viele Konzerte, trat mit namhaften Orchestern auf und unternahm Konzerttourneen in Argentinien, Brasilien, Uruguay, den USA, Kanada, Russland, Ukraine, Georgien, Iran, Libanon, Syrien, Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Lilit Grigorian besuchte Meisterkurse u.a. bei J. Pennetier, M. Egelhoff, F. Thiollier, T. Gaydamovich, Lars Vogt und Prof. Anatol Ugorski. Die erfolgreiche Pianistin ist mehrmalige Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, darunter des Förderpreises der Yamaha Music Foundation 2008 und des Armenischen Staatspreises. Weiterhin wurde sie ausgezeichnet beim Gina Bachauer International Artists Piano Competition in Salt Lake City und beim Musikwettbewerb (2. Preis) der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Beim letztjährigen Verbier Festival 2009 im Schloss Elmau in der Schweiz erhielt sie den "Tabor".

Laila Salome Fischer

2007 / Gesang

„Als ich am Wettbewerb für das Yamaha-Stipendium teilnahm, befand ich mich in meinem ersten Semester und war 19 Jahre alt. Ich habe als Mezzosopran Aufnahmeprüfung an der UdK gemacht, wollte aber gerne in das Sopranfach wechseln, was meine Lehrerin auch sehr unterstützte. Meine Gesangslehrerin ist sehr daran interessiert, dass wir Meisterkurse im In- und Ausland besuchen und uns umfassend als Künstlerpersönlichkeit wahrnehmen. Die dadurch entstehenden Kosten für Noten, Konzertkleider und anderes Lehrmaterial sind für mich als Studentin ohne weitere Unterstützung nur schwer zu finanzieren und meine Lehrerin schlug mir vor, mich für das Yamaha-Stipendium zu bewerben.
Neben den finanziellen Gründen war es für mich auch ein Anreiz zu sehen, wo ich momentan stehe, ob sich mein Fachwechsel lohnt und wie ich bereits als Bühnenpersönlichkeit wirke und im Rahmen eines Wettbewerbes dem Druck standhalten kann.
Im Vergleich zu anderen Wettbewerben musste man sehr viel Repertoire vortragen. Eine halbe Stunde Programm sollten wir angeben und auch singen. In der Regel wird aus einem halbstündigen Programm nur ein zehnminütiger Vortrag ausgewählt. Bei dem Yamaha-Wettbewerb hat man nun auf Grund der Länge die Möglichkeit sich umfassender zu präsentieren, andererseits ist es eine große Herausforderung für die Stimme so ein langes Programm gut durchzuhalten und die Spannung zu bewahren. Dementsprechend war die Überlegung, welche Stücke man angibt auch gut zu überdenken. Es muss gezeigt werden, was man kann, aber es muss auch realistisch sein, alles hintereinander durchzusingen.
Beim Wettbewerb konnte ich schnell meine Nervosität ablegen, einfach die Auftrittssituation genießen und gehörte letztlich zu den glücklichen Preisträgern.
Der Wettbewerb half meinem künstlerischen Selbstbewusstsein und bestätigte mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin, wofür ich sehr dankbar bin.“

— Laila Salome Fischer

Laila Salome Fischer

  • 1998-2006 Jungstudentin am Julius-Stern-Institut (UdK Berlin) bei KS Prof. Jutta Schlegel
  • Seit 2006 Gesang/Musiktheater an der Universität der Künste Berlin bei KS Prof. Julie Kaufmann, Jonathan Alder, Sebastian Störmer und Hendrik Heilmann
  • 2006 Internationaler Opernkurs Oper-Oder-Spree bei Prof. Jutta Schlegel, UdK Berlin, Bernd Riedel, HfM Berlin und anschließendem Konzert mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, musikal. Leitung: Mihkel Kütson
  • 2007 Meisterkurs Ensemblesingen/Madrigalsingen mit dem Hilliard Ensemble und anschließendem Konzert im Berliner Dom
  • 2008 Meisterkurs in Sion bei Prof. Klesie Kelly

Weitere Preise

  • 2002-2005 erste Bundespreisträgerin bei Jugend Musiziert
  • 2004 Förderpreis der Deutschen Bahn
  • 2004 Finalisten "Bundeswettbewerb Gesang" (Juniorkategorie)
  • 2006 1. Preis im Wettbewerb der Deutschen Bahn zur Förderung hochbegabter junger Musiker
  • 2006 Semifinalistin des internationalen Ernst Haefliger Wettbewerbs in der Schweiz
  • 2007 Erhalt des "Yamaha Music Foundation of Europe" (YMFE) Stipendiums
  • 2009 Stipendiatin der KKGS-Stiftung Berlin

Hisako Kawamura

2005 / Piano

„Das YMFE-Stipendium erlaubte mir während des Studiums außer großzügigerem Erwerben verschiedener Notenmaterialen und bedenklosen Reisen zur Teilnahme an verschiedenen Wettbewerben auch mehrere Möglichkeiten zu Auftritten, wodurch ich wichtige Erfahrungen zum Konzertieren sammeln durfte.
Ich hoffe und wünsche, dass weiterhin viele junge MusikerInnen von dieser wunderbaren Organisation profitieren können!“

— Hisako Kawamura

Hisako KawamuraDie in Japan geborene und in Deutschland aufgewachsene Pianistin Hisako Kawamura ist mehrfache Preisträgerin bei verschiedenen Klavierwettbewerben und gehört inzwischen in die Riege der international bekannten Pianisten. Zu ihren Mentoren zählen Malgorzata Bator-Schreiber in Göttigen, die sie musikalisch und künstlerisch aufbaute, und Prof. Vladimir Krainev an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, der sie zu einer musikalischen Persönlichkeit weiter entwickelte.

Sie gewann u. a. den „Chopin-Wettbewerb“ in Darmstadt, „Concorso G.B. Viotti in Vercelli, „Concorso A. Casagrande“ in Terni, „Concours Clara Haskil“ in Vevey und wurde Preisträgerin des „Concours Géza Anda“ in Zürich, des „Internationalen Musikwettbewerbs der ARD“ in München und des „Concours Reine Elisabeth“ in Brüssel.

Außer der solistischen Tätigkeit, wobei sie bereits an vielen Festivals auftrat, so z. B. „Klavierfestival Ruhr“, „Festspiele Mecklenburg-Vorpommern“, „Festival Auvers-sur-Oise“, „Carinthischer Sommer“, „Spoleto Festival dei Due Mondi“, „Chopin Festival Duszniki-Zdroj“, “La folle journée au Japon”, wirkt sie auch oft als sensible Kammermusikpartnerin. Im Frühjahr 2009 ist eine Chopin Platte mit dem Titel „Hisako Kawamura plays Chopin“ bei RCA Red Seal erschienen, welche ihre erste Aufnahme bei diesem angesehenen Label ist. Es Liegen bereits zwei weitere Audio-Aufnahmen vor; eine beim Label „DiscAuvers“ mit Werken von Mozart, Schubert und Prokofjew; eine weitere mit Werken von Schubert und Schumann beim Label „audite“. Sie war Förderpreisträgerin und Stipendiatin der Klavierfirma „Ibach“,„Yamaha Music Foundation of Europe“ (YMFE), „Deutsche Stiftung Musikleben“ und „Rohm-Music Foundation“.

http://www.hisakokawamura.com

Nicolas Altstaedt

2004 / Violoncello

„Das Stipendium hat mir damals sehr geholfen einen schönen Bogen zu finanzieren. Es war ebenso eine Freude in der wunderbaren Konzertreihe in Norderstedt zu spielen.“

— Nicolas Altstaedt

Nicolas AltstaedtNicolas Altstaedt wurde 1982 als Sohn deutsch–französischer Eltern geboren und gehört zu den letzten Schülern Boris Pergamenschikows in Berlin, wo er nun bei Eberhard Feltz weiterstudiert.

Highlights der letzten Saisons waren Auftritte mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Sir Neville Marriner, dem RSO Stuttgart unter Sir Roger Norrington, der Haydn Philharmonie Österreich Ungarn unter Adam Fischer, dem Züricher und Stuttgarter Kammerorchester unter Dennis Russel Davies, dem Musikkollegium Winterthur unter Mario Venzago, dem Simon Bolivar Orchester, den Bamberger Symphonikern, der Kremerata Baltica und der Tapiola Sinfonietta, dem New Zealand–, Melbourne- und den Rundfunkorchestern Berlin und Helsinki.

Als einer der wenigen europäischen Künstler wurde er in die Lincoln Center Chamber Music Society New York aufgenommen.

Er konzertiert u.a. mit Gidon Kremer, Daniel Hope, Yuri Bashmet, Alexander Lonquich, Jörg Widmann, dem Quatuor Ebène, den Komponisten Thomas Ades, Sofia Gubaidulina, HK Gruber und wird zu den bedeutendsten Konzertpodien Europas, der USA, Australiens und Asiens eingeladen.

Nicolas Altstaedt, der mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet wurde ("Landgraf–vom–Hessen Preis" 2004, Preis des Deutschen Musikwettbewerbs und 1. Preis Domnick Cello-Wettbewerb 2005, 1. Preis Adam International Cello Competition in Neuseeland 2006, Borletti Buitoni Fellowship 2009), ist regelmäßig zu Gast bei Festivals wie Lockenhaus, Jerusalem, Kissinger Sommer, Klavierfestival Ruhr sowie bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und debütierte im Sommer 2008 erfolgreich bei den Salzburger Festspielen.

2006 spielte er die Schweizer Erstaufführung des Cellokonzertes von Georg Friedrich Haas mit dem Basler Sinfonieorchester.

Seine Debutcd erschien bei GENUIN („ STRAD Selection of the Month 12/07“).

Seine neueste Aufnahme der Haydnkonzerte mit der Potsdamer Kammerakademie bei Genuin, als auch seine Aufnahme der Cellokonzerte von Schumann, Tchaikovsky und Gulda bei Claves (5 Diapasons) wurde von der Fachpresse weltweit hoch gelobt.

Eine weitere CD mit Werken von Vincent d'Indy und Gabriel Pierné erscheint im Frühjahr 2010.

Nicolas Altstaedt spielt ein Violoncello von Nicolas Lupot (Paris 1821) der Deutschen Stiftung Musikleben.

http://www.nicolasaltstaedt.com/

Marta Klimansara

2001 / Marimba

„Mit dem Stipendium von Yamaha sind mir für meinen persönlichen Weg viele Möglichkeiten eröffnet worden. Ich konnte mich dank ihrer Unterstützung voll auf meine Arbeit konzentrieren und das dazu benötigte Instrumentarium teilweise erweitern. Dafür möchte ich mich nochmals herzlichst bei der Stiftung bedanken.“

— Marta Klimansara

Marta KlimansaraEs waren die überragenden musikalischen Qualitäten, die im Herbst 2001 die Jury des ARD-Wettbewerbs in München bewogen, Marta Klimasara den 1. Preis im Fach Schlagzeug zuzuerkennen. Die polnische Musikerin, ebenfalls Trägerin des erstmals bei diesem Wettbewerb vergebenen Publikumspreises, besticht nicht nur durch ihre charmante und engagierte Persönlichkeit, sondern vor allem auch durch ihre künstlerische Sensibilität und Vielseitigkeit: Die sanften, zuweilen fast intimen Klänge der Marimba meistert sie ebenso virtuos wie alle Herausforderungen des vielfältigen und abwechslungsreichen Schlagzeuginstrumentariums, mit den nahezu unerschöpflichen Möglichkeiten verschiedenster Setups.

Dass Marta Klimasara klassische Schlagzeugerin werden würde, war nicht von Anfang an klar: Zunächst in ihrer Heimatstadt Sosnowiec am Klavier ausgebildet, begann sie im Alter von zwölf Jahren mit dem Schlagzeugspielen und erhielt bereits vier Jahre später - inzwischen Studentin bei Krzystof Jaguszewski in Kattowitz - mehrere nationale Preise und debütierte bald darauf solistisch mit der Schlesischen Philharmonie in Kattowitz. Um ihr Studium bei Professor Klaus Treßelt an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart fortzuführen, kam sie 1994 nach Deutschland und lebt seitdem in der baden-württembergischen Landeshauptstadt.

Weit über die Grenzen ihrer heutigen Wahlheimat hinaus ist Marta Klimasara eine hochgeschätzte Schlagzeugsolistin; Grundlage des internationalen Rufes sind neben Tourneen nach Frankreich, Schweden, Japan und Südafrika insbesondere ihre großen Erfolge bei internationalen Wettbewerben. Bevor Marta Klimasara beim Münchner ARD-Wettbewerb - eine der renommiertesten und bedeutendsten Konkurrenzen - als Siegerin hervorging, erhielt sie bereits 1999 den 1. Preis beim »2nd World Marimba Competition« in Japan sowie den 2. Preis beim »3rd Krzystof Penderecki International Competition of Contemporary Music« in Krakau.

Die junge Künstlerin war Stipendiatin der Yamaha Music Foundation of Europe sowie der Kunststiftung Baden-Württemberg und wurde im Oktober 2001 für ihre einzigartige musikalische und künstlerische Persönlichkeit von der Europäischen Kulturstiftung in Straßburg ausgezeichnet.

Im Sommer 2004 schließlich wurde Marta Klimasara auf eine Professur für Schlagzeug an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart berufen.

Marta Klimasara konzertiert mit Orchestern wie dem RSO Stuttgart, dem Münchener Kammerorchester, dem Stuttgarter Kammerorchester, der Nationalphilharmonie Warschau, dem Polish Radio Symphony Orchestra Warschau und Kattowitz, den Hofer Symphonikern und dem RSO Saarbrücken und ist Gast auf zahlreichen internationalen Festivals wie z. B. in Wien, Paris, Warschau und St. Petersburg.

Außerdem produziert sie Rundfunk- und Fernsehaufnahmen mit dem Bayerischen, Hessischen und Südwest Rundfunk, France Musique, SR 2 KulturRadio, sowie dem Deutschlandradio.

Im Frühjahr 2002 ist Marta Klimasaras Solo-Debüt-CD »I Ching« beim label triptychon erschienen.

http://www.martaklimansara.com

Lyndon Watts

2000 / Fagott

„Das Yamaha Stipendium kam am Ende meines Studiums auf dem Heckelfagott. Damals suchte ich nach einer neuen Herausforderung, und begann mich für das Barockfagott zu interessieren, da meine Frau Olga Watts Cembalo spielt und ich Barockmusik besonders gerne spiele. Durch das Stipendium kam ich schneller zum Ziel, ich bestellte eine sehr schöne Kopie eines Barockinstruments und studierte vier Jahre lang bei meinem "Traumbarockfagottisten" Alberto Grazzi in Verona.“

— Lyndon Watts

Lyndon WattsLyndon Watts ist seit 1998 Solofagottist der Münchner Philharmoniker. Der 1976 in Pakistan geborene australische Musiker studierte seit 1988 Fagott in Sydney, Australien. 1992-93 wirkte er als Gast im Sydney Symphony Orchestra mit und gewann mehrere Preise bei Wettbewerben in Australien. 1994 begann er sein Studium bei Eberhard Marschall an der Münchner Musikhochschule, wo er 2000 sein Meisterklassenpodium bekam. 1997 gewann Watts den ersten Preis im Internationalen Wettbewerb für Holzblasinstrumente "Pacem in Terris" in Bayreuth. 2000 gewann er den Yamaha-Stipendien-Preis für Holzblasinstrumente, zur Förderung seiner Beschäftigung mit dem Barockfagott. Von 2001 bis 2005 studierte er Barockfagott bei Alberto Grazzi in Verona. 2002 errang Watts beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD den dritten Preis für Fagott und den Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks von Heinz Holliger. Es folgten Aufnahmen für den BR, SWR und NDR. 2004 konzertierte er bei der erstmalig in Australien stattfindenden Konferenz des IDRS (International Double Reed Society) sowohl als Solist auf dem modernen Fagott als auch auf dem Barockfagott. Seit 2002 hat er einen Lehrauftrag für Fagott an der Hochschule für Musik und Theater in München. Im Oktober 2005 übernahm er eine Dozentur für Fagott an der Hochschule der Künste in Bern. Internationale Meisterkurse gab er außerdem in England, Portugal, Japan, China, Korea, Singapur und Australien.

Weitere Preise

  • 2002 3. Preis, Internationaler Musikwettbewerb des ARD in München und Sonderpreis für die beste Interpretation des Auftragswerks von Heinz Holliger, Honorary mention of the Jury, Prague Spring Competition
  • 1997 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für Holzbläser „Pacem in Terris“ in Bayreuth
  • 1990-1994 Viele Preise bei australischen Wettbewerben, u.a. zweifacher nationaler Finalist bei ABC Young Performers Awards
  • 1992-1993 Musik-Stipendium, Newington College, Sydney, Australien (Gymnasium)

http://www.lyndonwatts.de/

Jelka Weber

1994 / Flöte

„Das Stipendienvorspiel für die Yamaha Music Foundation fand damals just am 50.Geburtstag meiner Mutter statt. Ich dachte, wenn ich erfolgreich sein werde, ist das mit Sicherheit das schönste Geschenk an Sie. So war es dann auch.
Was zudem sehr berührend war, dass ich den Preis in München in der Hochschule überreicht bekam. Abgesehen davon, dass Prof. Klemeyer und der Präsident stolz waren, war es vor allem für meine Kommilitonen toll, dass eine von ihnen aus München Stipendiatin wurde. “

— Jelka Weber

Jelka Weber

  • Erster Flötenunterricht mit acht Jahren bei Joseph Pascheck(SWF Baden-Baden)
  • Preisträgerin " Jugend musiziert "
  • 1990 Beginn des Flötenstudiums an der Musikhochschule München bei Hermann Klemeyer,
  • Soloflötist des Bayerischen Staatsorchesters München
  • Meisterkurse bei William Bennett, J.C. Gerard, G. Pas van Riet
  • Aushilfe bei der "Jungen deutschen Philharmonie"
  • Solistin des Schleswig-Holstein Musikfestivals 1993 mit der Polnischen Kammerphilharmonie (Mozart, Konzert C-Dur für Flöte und Harfe)
  • Substitutin beim Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks
  • 1994 Künstlerische Diplomprüfung an der Musikhochschule München
  • Ab September 1994 Stipendiatin der Herbert von Karajan-Stiftung (Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker)
  • Mai 1996 erfolgreiches Probespiel für die 1. Soloflötenstelle der Magdeburgischen Philharmonie
  • Seit 1997 Flötistin bei den Berliner Philharmonikern
  • 1997 Preisträgerin des ARD-Wettbewerbs mit dem Orsolino Quintett
  • Seit 1998 regelmäßige Kammermusikarbeit mit dem Sharoun Ensemble, dem Ensemble Berlin.
  • Seit 2006 Dozentin an der Karajan-Akademie

Sigmund Bothmann

1990 / Orgel

„Für mich war das Stipendium der Yamaha Foundation eine riesige Hilfe, hatte ich doch nach meinem Orgelexamen und meinem Kirchenmusikexamen den Wunsch, Orgel bei Ewald Kooiman in Amsterdam zu studieren. Der Unterricht fand an der historischen Orgel der St. Bavo Kirche in Haarlem statt und ich konnte mich auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis bei diesem fundierten Kenner der Materie weiterbilden. Ich war etwa achtmal in den Niederlanden und die Finanzierung des Unterrichts sowie die Übernachtung, die Verpflegung und die Fahrtkosten waren durch das Stipendium gesichert. Vielen Dank an die Yamaha Foundation.“

— Sigmund Bothmann

Sigmund BothmannSigmund Bothmann wurde 1964 in Regensburg geboren. Am Musikgymnasium der Regensburger Domspatzen durchlief er eine umfassende musikalische Ausbildung und nahm als Chormitglied an Konzerttourneen sowie Platten- und Fernsehproduktionen teil. Seinen frühen Erfolgen als Organist schloss sich nach dem Abitur das Chorleitungsstudium bei Prof. Alexander Wagner sowie das Orgelstudium bei Prof. Gerhard Weinberger an der Musikhochschule Detmold an. Bothmann legte die Künstlerische Reifeprüfung und später das Konzertexamen mit Bestnoten ab. 1991 gewann er in Nürnberg den Internationalen Wettbewerb um den Johann-Pachelbel-Preis und den Sonderpreis des Publikums; im gleichen Jahr war er Preisträger beim 1. Internationalen Karl-Richter-Orgelwettbewerb.

Mit dem A-Examen als Kirchenmusiker -ebenfalls in Detmold- wurde Sigmund Bothmann 1989 hauptamtlicher Kantor an der Ev. Garnisonkirche Augustdorf. 1992 wechselte er in gleicher Position zur Evangelischen Kirchengemeinde Gütersloh. Er ist künstlerischer Leiter des Bachchors Gütersloh und Begründer des Bachorchesters Gütersloh. Sigmund Bothmann konzertiert als Organist und unterrichtet als Dozent an der Landesmusikakademie NRW in Heek/Nienburg und an der Musikhochschule Detmold.

Mit dem Bachchor Gütersloh erzielte Bothmann 1998 einen 3. Preis beim Deutschen Chorwettbewerb in Regensburg, mit der Choralsingschule Gütersloh, dem Kinderchor der Evangelischen Kirchengemeinde, 2002 und 2005 einen 1. Preis auf Landesebene und 2006 einen 3. Preis auf Bundesebene.

Wegen seiner Verdienste um die Kirchenmusik wurde Sigmund Bothmann im Jahre 2004 der Titel des Kirchenmusikdirektors verliehen.

2007 gründete Bothmann zusammen mit Ernst Leopold Schmid, Direktor der Landesmusikakademie Heek, den Knabenchor Gütersloh.

http://www.bachchor-gt.de
http://www.knabenchor-gt.de

Claire Huangci

2011 / Piano

Claire HuangciBorn in Rochester, New York, 20 year old American pianist Claire Huangci astonishes all who hear her perform. Legendary pianist Vladimir Krainev has dubbed her the pianist with “the fastest fingers in the world.” Coming from a family of scientists, Claire received a grand piano for her 6th year birthday present. After exploring the instrument herself in the first year, she was featured on FOX news as a child prodigy with the skills of a professional pianist.

In 2003, Claire was accepted by the Curtis Institute with a full scholarship and continued her piano studies there for four years. During that time, she won the 57th Kosciuszko Chopin International Piano Competition in NYC and Diploma of Outstanding Merit in the Hamamatsu International Piano Competition. She also had her debut with the Philadelphia Orchestra under the baton of Wolfgang Sawallisch.

Claire made her first appearances in Europe in 2007 with solo performances in Herkulessaal die Residenz in Munich, Ludwigshafen, and in the Salle Cortot Hall of Paris as well as concerto appearances with National Philharmonique du Maroc, China Philharmonic Orchestra, and the Suedwestdeutsche Philharmonie Konstanz Orchester.

During the 2008-2009 season, Claire appeared in numerous solo and concerto performances at various venues and festivals such as Vienna Konzerthaus with the Wiener Kammerorchester and Ariel Zuckermann, St. Petersburg Hermitage Theater with St. Petersburg Symphony, Bonn Beethovenhaus, Salzburg Mozarteum, Israel Rubinstein Foundation series, Osaka Symphony Hall, NYC Carnegie Hall, Kissinger Sommer Festspiele, Schwetzingen Festspiele, and Mainz Musiksommer.

Her 2009-2010 season began with her debut in Zurich Tonhalle with the Moscow Radio Symphony Orchestra and Maestro Fedosseyev under the auspices of the Orpheum Foundation and included concerts at Karlsruhe Konzerthaus, Frankfurt Sendesaal in cooperation with Hessischer Rundfunk, Duszniki Chopin Festival, Bregenz Festspielhaus, Antibes Generation Virtuoses Festival, Verbier Festival, and return visits to Bonn Beethovenhaus, Carnegie Hall and Paris Salle Cortot. In October 2009, Claire was awarded with the first prize and prize for the best performance of the polonaise at the Darmstadt International Chopin Competition. In February 2010, Claire Huangci was awarded with the 1st prize and all special prizes at the 8th US National Chopin Competition. Most recently, she became a laureate at the 2010 Queen Elisabeth Competition where she performed Prokofiev’s Piano Concerto no. 2 with the National Orchestra of Belgium under the direction of Maestro Marin Alsop at the Brussels Palais des Beaux Arts. She was given the honour of performing the opening concert at the Shanghai EXPO with Stuttgart Radio Symphony Orchestra and Sir Roger Norrington in May 2010, as part of the orchestra’s Asian tour, with additional concerts in Macao, and Shenzhen.

Highlights from the current season include subscription concerts with the Cannes Orchestre, Stuttgart Radio Sinfonie Orchester with Sir Roger Norrington, Brandenburgisches Staatsorchester Frankfurt, Orchestra Ensemble Kanazawa, Miami Symphony with Maestro Philippe Entremont, a tour of Europe with Maestro Howard Griffiths and the Animato Stiftung Orchestra, and recitals in the Duszniki Chopin Festival, Ravinia Festival, Bodensee Festival, Paris Solistes Serres Auteil Festival, Warsaw National Philharmonic Hall, Copenhagen Tivoli Hall, Berlin Konzerthaus, and tours in Japan and USA.

Claire Huangci has been studying at the Hannover Musikhochschule with Prof. Vardi since October 2007. She has received scholarships from Deutsche Stiftung Musikleben, DAAD, and Yamaha Music Foundation, and was awarded the 2010 SONY career grant from NYC Salon de Virtuosi and the Orpheum Music Prize from Zurich.

Sung Chang

2011 / Piano

Sung ChangEducation

  • 2009~ Hochschule für Musik,Theater und Medien Hannover (Degree Program: Solo Klassen)
  • 2007~2009 Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (Degree Program: Künstlerische Ausbildung)
  • 2002~2006 Korea National University of Arts

Teachers

  • Jong-pil Lim (2002-2006)
  • Aglika Genova & Liuben Dimitrov (2010-)
  • Vladimir Krainev (2007-)

Competitions

  • 2009. 25th Valsesia Musica International Competition, 1st Prize (Italy)
  • 2007. Korea International Music Foundation Competition, 1st Prize (U.S.A)
  • 2004. Nagoya International Piano Competition, 1st Prize / Chambermusic Special Prize/ Japan Expo Special Prize (Japan)

Concerts

  • 2010. Korea-Germany invited Concert (UDK, Germany)
  • 2007. Walt Disney Hall Concert (Los Angeles, U.S.A)
  • 2006. KBS Symphony Orchestra (South Korea)
  • 2005. Korea-Swiss Embassy invited Concert (South Korea)
  • 2005. Korean Prime Minister invited Concert (South Korea)
  • 2004. Recital in Nagoya, Taipei,
  • 2002. Kyung-Ki Philharmonic Orchestra (South Korea)
  • 2001. North Korea National Orchestra interaction Concert (South Korea)
  • 2000. Korea National University of Arts Symphony Orchestra concert (South Korea)
  • 1999. Kumho Gallery Prodigy Concert (South Korea)
  • 1998. Austria Wien Bosendorfer Hall performance (Austria)
  • 1997. Taejon Symphony Orchestra concert (South Korea)

Alexej Gorlatch

2011 / Piano

Alexej GorlatchFrom the age of eleven, numerous awards at national and international competitions have marked the progress of Ukrainian pianist ALEXEJ GORLATCH, born in Kiev in 1988 and living in Germany since 1991.

Recent achievements have included winning the first prize at the Axa Piano competition in Dublin, Ireland and the Silver Medal at the prestigious 2009 Leeds Piano competition in the UK ' for a performance of Beethoven's Emperor Concerto that was immaculate in its poetry and aggression.' The Guardian

Starting in the German national Jugend Musiziert competition, which he won several times, he went on to further youthful triumphs in the Steinway competitions of Berlin and Hamburg, the Grotrian-Steinweg competition in Braunschweig and the Robert Schumann Competition for young pianists in Zwickau, where he was awarded the Yehudi Menuhin Prize for best participant.

Alexej, whose gifts were recognised early, was admitted to the University of Arts in Berlin at the age of twelve. He went on to garner prizes in many competitions including the Vladimir Horowitz International Competition in Kiev, and the Chopin International in Warsaw. Since 2002 Alexej has been studying at the University of Music and Drama in Hanover with Prof. K.-H.Kämmerling.

In 2006, while still a junior student at the University of Music and Drama in Hanover, he was First Prize winner of the prestigious Hamamatsu International Piano Competition 2006 in Japan, won the Audience Favourite Prize of the Beethoven International Piano Competition in Bonn 2007 and second prize at the Seoul International Competition 2008. The same year he won the highly reputed German Musikpreis 2008 as the first pianist in recent 15 years. Most recently he obtained 1st Prize at the International Anton G. Rubinstein Competition.

His career has seen him participate in the International Chopin Festival in Duszniki-Zdroj, Harrogate Festival in the UK and the Schleswig-Holstein Musik Festival and give acclaimed recitals at Carnegie Hall, New York, the Salle Cortot in Paris and the Kioi Hall (Tokyo) amongst other prestigious music centres. He has played concerto performances with leading orchestras of Japan including the NHK, Tokyo Symphony and Nagoya Philharmonic, as well as Hallé Manchester, Johannesburg Philharmonic, the State National Orchestra of the Ukraine and orchestras in Germany.

 

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