Über Timpani



Über Pauken

Pauken, die zur Familie der Perkussionsinstrumente gehören, aber trotzdem eine Melodie spielen können, sind unverzichtbar für die Höhepunkte bei orchestraler Musik. Es gibt drei Ausführungen, die sich in der Art ihrer Stimmmethode unterscheiden: die Basisausführung, die Ausführung mit Handrad und die Ausführung mit Pedal.

Die Geschichte der Pauke

Der Vorläufer der heutigen Pauken soll sich unter den Beutestücken befunden haben, die die Kreuzritter aus dem Nahen Osten mitbrachten. Die Pauken wurden im 14. bis 15. Jahrhundert in Deutschland weiterentwickelt. Zu dieser Zeit war der Besitz von Pauken ein Privileg der Aristokraten. Erst ab 1600 wurden Pauken in der Orchestermusik eingesetzt.

Ein Standardsatz besteht aus vier oder fünf Pauken unterschiedlicher Größe. Sie werden in einem Bogen aufgestellt. Traditionell stellen deutsche Paukisten ihre Pauken so auf, dass die tiefste rechts und die höchste links steht, während ihre amerikanischen Kollegen es genau umgekehrt machen. Die Position der Pedale ist auch unterschiedlich.

Man sagt, dass die deutsche Art auf die Zeit zurückgeht, als Pauken als militärische Signalinstrumente verwendet wurden. Wenn die Ritter eine große und eine kleine Pauke am Pferd anbrachten, wurde die kleine Pauke an der linken Seite und die große an der rechten Seite befestigt, um die Behinderung beim Aufsitzen möglichst gering zu halten.

Viele Komponisten haben Pauken in ihren Kompositionen wirkungsvoll eingesetzt, und fast immer sind sie zu hören, wenn die Musik ihren Höhepunkt erreicht. Der Paukist wird wegen seines großen Einflusses auf das Orchester manchmal auch als "zweiter Dirigent" bezeichnet.

Aufbau einer Pauke


Basisausführung


Ausführung mit Handrad


Ausführung mit Pedal

Unter den orchestralen Perkussionsinstrumenten ist es die Pauke, die eine extrem starke Präsenz besitzt. Der Metallkorpus, den man "Kessel" nennt, hat die Form eines fast halbkugelförmigen und unten offenen Topfs. Ein Fell, das "Trommelfell" wird wie ein Deckel über den Rand gespannt. Die Pauke hat im Gegensatz zu anderen Trommeln eine besondere Fähigkeit: Ihre Tonhöhe lässt sich durch Einstellung der Spannung des Trommelfells über ein Pedal verändern.

Einige Pauken besitzen einen am Korpus angebrachten Stimmanzeiger, mit dessen Hilfe die Tonhöhe eingestellt werden kann. Es gibt drei Ausführungen von Pauken, die sich in der Art ihrer Stimmmethode unterscheiden: die Basisausführung, die Ausführung mit Handrad und die Ausführung mit Pedal. Die heute am häufigsten verwendete Ausführung ist die Pauke mit Pedal, da Paukisten auf Tonartwechsel innerhalb eines Stückes reagieren und Glissandos auf einer einzigen Pauke ausführen müssen. Pauken mit Pedal sind besonders empfehlenswert, wenn die Tonhöhe während eines Stückes verändert werden muss.

Die am häufigsten in Orchestern verwendeten Pauken mit Pedal besitzen eine Sperre, die das Pedal an seinem Platz hält, um Veränderungen durch starke Paukenschläge zu verhindern, nachdem der gewünschte Ton eingestellt wurde. Einige Pauken besitzen einen Handgriff zur Feineinstellung der Spannung des Trommelfells.

Wenn Sie einen aus fünf Pauken bestehenden Satz kaufen möchten, müssen Sie nicht nur diese Unterschiede bei der Funktion bedenken, sondern auch berücksichtigen, anhand welcher Kriterien Sie die verschieden großen Pauken auswählen möchten.

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Die Pauken der TP-9000-Serie sind die ideale Wahl für Paukisten, Orchester und Universitäten, die ein hochkarätiges Instrument benötigen. Da sie mit äußerster Aufmerksamkeit für Details und mit strengen Mechaniktoleranzen gefertigt werden, erzeugen sie einen reinen, unbehinderten Klang mit hervorragendem Ausklingverhalten. Die Instrumente sind mit strapazierfährigen Gestellen, Aufhängungen und Spannstäben, einem Kugellager-Pedalverriegelungssystem und einem Feinstimmer ausgestattet. Darüber hinaus haben alle Modelle den klaren, resonanten Klang von Yamahas handgehämmerten Kesseln sowie einen erweiterten Stimmanzeiger, eine leise Mechanik und ein verstellbares Fußbrett/Trittplatten-Verhältnis. 

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