Über Oboen



Über Oboen

Die Oboe erfordert vermutlich mehr Feingefühl als die meisten anderen Orchesterinstrumente. Professionelle Oboisten stellen in der Regel ihre eigenen Blätter her und verwenden dazu verschiedene Werkzeuge. Die Oboe ist ein Musikinstrument, bei dem der Spieler nicht nur seine Spielfertigkeit erweitern muss, sondern auch seinen künstlerischen Geist.

Ein empfindliches Instrument mit einer engen Bohrung und dünnen Blättern

Die Oboe ist ein Musikinstrument mit zwei Blättern (Doppelblatt). Der Name Oboe leitet sich aus dem französischen Wort "hautbois", "hohes oder lautes Holz" ab. Obwohl nicht ganz klar ist, wer der Erfinder dieses Instruments ist, wurde die Oboe ab ca. 1670 in Paris gespielt. Danach verbreitete sie sich sehr schnell in ganz Europa. Das gängige Modell der modernen Oboe von heute ist eine modifizierte Version der Oboe im "deutschen Stil" aus dem 18. Jahrhundert und bekannt als "Conservatoire-Klappensystem"-Oboe. Die Conservatoire-Klappensystem-Oboe wurde im 19. Jahrhundert von dem französischen Oboenbauer Frederic Triebert entwickelt. Er machte die Bohrung enger und das Blatt dünner und änderte die Lage und Größe der Tonlöcher, um ein feineres Timbre zu erhalten. Der Komponist Richard Strauss, bekannt für "Also sprach Zarathustra", lobte die Oboe wegen ihres lieblichen und melancholischen Timbres, einem Klang, den sie bis heute bewahrt hat, in den höchsten Tönen. Übrigens, der engste Teil der Oboe-Bohrung ist nur 4 mm weit und der Abstand zwischen den beiden Blättern beträgt nur ca. 0,5 mm. Normalerweise haben die Spieler von Blasinstrumenten das Problem, nicht genug Luft zu haben. Bei Oboe-Spielern ist es umgekehrt. Sie haben das Problem "zu viel Luft" zu haben, da nur eine geringe Menge durch die Bohrung geblasen werden kann.

Die Oboen im "deutschen Stil" sind beinahe verschwunden. Sie wurden jedoch von der Abteilung für Forschung und Entwicklung bei Yamaha gesichert und werden von den Oboisten der Wiener Philharmoniker und anderen weiter verwendet.

Typische Oboen sind in C gestimmt

Die in C gestimmte Oboe wird von Orchestern oftmals zum Stimmen verwendet. Die am häufigsten verwendete Oboe ist dieses C-Instrument, es gibt in der Oboen-Familie aber auch das in F gestimmte "Cor anglais" (Englischhorn) und die in A gestimmte "Oboe d'amore". Das erstgenannte Instrument ist die Tenorversion der Oboe. Der genaue Ursprung des Namens ist nicht bekannt; man sagt jedoch, dass Haydn dieses Instrument als "Cor anglé" (abgewinkeltes Horn) bezeichnete, woraus dann "Cor anglais" wurde. Zur Oboe d'amore lässt sich sagen, dass Bach sich in ihr angenehmes Timbre verliebte und sie in ca. 60 seiner Werke einschließlich der "Johannespassion" einsetzte.

Wenn Sie das Oboespiel erlernen möchten, sollten sie eine herkömmliche C-Oboe wählen. Oboen werden aus Holz oder Kunststoff hergestellt. Da die Oboe ein teures Instrument ist, empfehlen wir Ihnen, sich Zeit zu nehmen und herauszufinden, welche sich für Sie am besten eignet.

Tonumfang der Oboe

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