MODX ist eine Kombination aus MONTAGE, Motion Control und DX. Es gibt keine offizielle Aussprache für MODX. Es ist also vollkommen egal, ob man lieber "M O D X", "MOD X" oder "MO D X" sagt.

Sounds: Maximale Polyfonie, Teilbereiche von SSS (Seamless Sound Switching), Flash Kapazität, Audio-Ausgänge, MONTAGE besitzt zusätzlich rein analoge Schaltungen

Controller: Tastaturgewichtung, Anzahl der Fader/Knöpfe/SCENE-Umschalter sowie Aftertouch, Ribbon Controller

Übriges: Gewicht, Maße, Anzahl der USB-Ports

Das Motion Control System ist ein komplett neu entwickeltes Feature zur variablen Echtzeit-Kontrolle von rhythmischen oder multidimensionalen Sound-Modulationen. So lässt sich beispielsweise über einen einzigen Controller gleichzeitig die Cutoff-Frequenz des Filter erhöhen, ein Effektanteil reduzieren, der Ausgang eines FM-Operatoren ändern und die Positionierung im Stereobild beeinflussen. In der Praxis ergeben sich so mehr als hunderttausend verschiedene mögliche Quellen- und Zuweisungskombinationen für anspruchsvolle und dynamische Controller-Arbeit.

Motion Control basiert auf drei Hauptquellen:

1) Super Knob

2) Motion Sequenzer

3) Envelope Follower

Beim Super Knob handelt es sich um einen speziellen Makro-Controller, welcher in der Lage ist Sounds multidimensional auf bis zu 64 Parameterebenen parallel stufenlos mit individuellen Kurven zu bearbeiten. Mit nur einer einzigen Drehbewegung lassen sich so monumentale Klangänderungen bewirken.

Was ist der Super Knob?

Ja. Alles was es dazu braucht, ist ein mit der FOOT-CONTROLLER-2-Buchse verbundenes optional erhältliches Controller-Pedal des Typs FC7.

Der leistungsfähige Motion Sequenzer des MODX ermöglicht Step-basierte dynamische Klangmodifikationen mittels Parameter-Kontrolle auf der Grundlage zuvor kreierter Sequenzen. Per Echtzeitkontrolle lassen neben dem Super Knob über eine spezielle 'Super Knob Auto'-Funktion Sounds automatisiert durch Tempo, Arpeggio oder externe Rhythmus-Signale beeinflussen.

Was ist der Motion Sequencer?

Die „Envelope Follower“-Funktion reproduziert die Lautstärkehüllkurve einer zugeführten Wellenform zur dynamischen Modifikation eines oder mehrerer Klangparameter eines anderen Sounds.

Was ist ein Envelope Follower?

LIVE SETS helfen dabei die eigenen Performances zu organisieren. Außerdem bieten sie Möglichkeiten Performances mit dem Pattern Sequenzer, einzelnen Songs oder einem Audio-Playback zu koppeln.

Jeder LIVE SET-Slot kann eine Performance oder aber auch eine Performance inklusive Pattern-Sequenz enthalten. Jeder Slot lässt sich individuell benennen und mit einem Farbcode kennzeichnen.

Was sind LIVE SETS?

Jede Performance kann insgesamt bis zu 8 SCENE Settings beinhalten.

SCENES sind Momentaufnahmen wichtiger Part-Parameter.

Ab OS 3.0 lassen sich die folgenden Parameter innerhalb einer SCENE speichern:

• Arpeggio

• Motion Sequencer

• Super Knob

• Super Knob Assignable Knob Link

• Mixing 1: Reverb Send, Variation Send, Dry Level, Pan

• Mixing 2: Filter Cutoff Frequency and Resonance, Filter Envelope Generator [FEG] Depth, Part Mute

• Part Keyboard Control (Kbd Ctrl)

• Amplitude EG: Attack, Decay, Sustain, Release

• Arpeggio Play FX (Arp/MS FX1): Swing, Unit, Gate Time, Velocity)

• Motion Sequence FX (Arp/MS FX2): Amp, Shape, Smooth Random

Was sind SCENES?

Mit der integrierten SSS-Technologie (Seamless Sound Switching) ermöglicht der MODX eine nahtlose und unterbrechungsfreie Umschaltung zwischen zwei Performances, ohne dabei ein Abreißen der gespielten Töne zu verursachen.

Auf dem MODX arbeitet SSS mit bis zu 8 Parts pro Performance.

Was ist SSS (Seamless Sound Switching)?

Mit ABS (Audio Beat Sync) lässt sich der Beat eines eingeschliffenen Audiosignals am A/D-Eingang analysieren und anschließend mit dem Motion Sequenzer oder dem Arpeggiator synchronisieren.

Dies sind die größten Unterschiede:

• Im Vergleich zum MOXF knapp zehnmal so viele Wellenformen

• 128-fache Stereo-AWM2-Polyfonie (im Gegensatz zu Mono)

• FM-X Synth-Engine mit 64-facher Polyphonie

• Motion Control Synthesizer-Engine

• Modeless Operation

• Live Sets

• 1GB integrierter Speicher

• 8 Fader und Drehregler

• Farb-Touchscreen

• 10 Ausgänge und 4 Eingänge via USB-Audio-Interface

• Erweiterter Szenen-Speicher und optimierte Möglichkeiten

• Seamless Sound Switching

Ja. Die Voices des MOTIF XF finden sich im MODX als Single Part Performances. In CATEGORY SEARCH wählt man "Single" unter "Attributes" um die MOTIF XF Voices zu sehen. Um seine Lieblings-MOTIF-XF-Sounds zu finden, kann man diese auch über die Texteingabe suchen.

Ja. Alle 1.353 Voices des MOTIF XF (9 Banken mit jeweils 128 Presets + 72 Drum Kits + 128 GM-Sounds + 1 GM-Drum-Kit) stehen über die MODX Performance-Auswahl zur Verfügung.

Beide Formate sind sehr ähnlich, allerdings gibt es auch einige Unterschiede.

Die MODX-Klangerzeugung wurde gegenüber dem MOTIF XF deutlich überarbeitet, zudem erhielt das Modell ein neues Pure Analog Circuit benanntes analoges Board. Einige der MOTIF XF-Sounds klingen daher je nach ausgewählter MODX-Performance leicht unterschiedlich. Der MODX ab Version 2.5 enthält sämtliche 512 Performances des MOTIF XF.

DX7/DX7II/TX7/TX802/TX816-Sound-Libraries lassen sich über die kostenfreie FM Converter Web-App konvertieren.

Der MODX besitzt zwei separate Klangerzeugungen: AWM2 und FM-X. Die AWM2-Engine bietet für sich genommen 128-fache Stereo-Polyfonie ergänzt um die FM-X-Engine mit insgesamt 64-facher Polyfonie.

Nein. Der MODX unterstützt allerdings von Haus aus Flash-Memory sowie USB/MIDI.

Ja. MODX Performances können maximal bis zu 16 Parts enthalten. Ein einzelner Part ist komplett spielbar: dabei kann es sich um ein Drum Kit, einen Konzertflügel, Solo- oder Ensemble-Strings, Gitarre, Bass, Synth Pad/Lead und vieles mehr handeln. Komplette musikalische Arrangements lassen sich mit nur einer einzigen Performance realisieren.

*Alle Performance Presets bestehen aus maximal 8 Parts. Ein 16-Part-Setting lässt sich über CATEGORY SEARCH über die Auswahl INIT MULTI erzeugen.

Ja. Der MODX besitzt eine entsprechende Option über das UTILITY-Menü.

Die entsprechenden Settings sind über das FX-Icon am oberen Rand des MODX-Touchscreen über jede mögliche Seite erreichbar.

Lassen sich Effekte in den Bypass-Modus schalten? Lassen sich Effekte in den Bypass-Modus schalten?

Der MODX besitzt zwar keinen speziellen optischen oder koaxialen Digitalausgang, ist aber dennoch in der Lage, digitale Audiosignale via USB auszugeben. So lassen sich Aufnahmen mit bis zu 16 Stereo-Kanälen per DAW oder *iOS-Geräten realisieren. Zudem kann der MODX auch drei aus Richtung DAW kommende Stereo-Kanäle mit ebenfalls bis zu 44,1 kHz empfangen. Die Nutzung höherer Sample-Raten reduziert die Anzahl der zur Verfügung stehende Kanäle. Weitere Details finden sich in der Bedienungsanleitung im Kapitel zum Audio-Interface.

* Benötigt wird ein USB-zu-Lightning-Adapter.

Ja. Entsprechende Einstellungen lassen sich über den Utility-Modus des Synthesizers vornehmen. Jede Performance des MODX verfügt über entsprechende Masterkeyboard-Funktionen bei bis zu acht internen oder externen Zonen.

Ja. Der MODX besitzt eine entsprechende DAW-Remote-Funktion für Cubase, Nuendo, Pro Tools und Ableton Live.

Verfügen die MODX-Modelle über eine DAW-Remote-Funktion?

Nein. Allerdings ist der MODX in der Lage WAV-Dateien zu laden. Über die mitgelieferte Cubase AI Version lassen sich Audiodateien aufzeichnen und mittels eines USB-Sticks auf den MODX überragen.

Ja. Jede MODX-Performance bietet die Möglichkeit mit dem integrierten Performance-Recorder auf drei verschiedene Arten aufzunehmen:

• MIDI: Dies ist die schnellste und einfachste Methode eine Aufnahme vorzunehmen und eine großartige Möglichkeit Ideen festzuhalten. Die Aufnahme startet direkt nach Betätigung der dafür vorgesehenen Taste und lässt sich über 'Stop' beenden. Neben der Definition eines Metrums lässt sich für die Aufnahme auch eine bestimmte Quantisierung vornehmen.

• Audio: Zunächst muss ein USB-Laufwerk mit dem [TO DEVICE]-Anschluss des MODX verbunden werden. Eine Stereo-Datei lässt sich so direkt auf diesem Speichermedium aufzeichnen und von da aus für weitere Bearbeitungsschritte oder das Teilen per Cloud oder Social Media auf einen Computer übertragen.

• Pattern: Die Pattern-Aufnahmefunktion wurde zusammen mit OS 3.0 eingeführt. Sie erlaubt Pattern-basiertes Loop-Recording in acht Sektionen. Jede Sektion kann dabei bis zu 16 Tracks enthalten. Der Pattern-Recorder bietet darüber hinaus Editing-Funktionen wie Quantisierung, Cut, Copy, Paste, Trennung von Drum-Track und Spieleffekten (Echtzeitquantisierung).

Alle MODX-Modelle kommen mit einer aktuellen Version von Cubase AI, einer vollfunktionalen DAW-Lösung für macOS- und Windows-Systeme. Auf dem MODX erstellte Musik lässt sich für weitere Produktionsschritte nach Cubase AI importieren.

Der MODX besitzt einen rudimentären Performance Recorder (Multi-Track-Recorder) mit welchem sich eigene Performances im MIDI-Format speichern lassen.

Über diese Funktion lassen sich spontane musikalische Ideen umgehend aufnehmen.

Diese internen MIDI-Aufnahmen lassen sich im Anschluss auch auf eine DAW übertragen.

Über einen angeschlossenen USB-Stick lassen sich mit dem MODX zudem auch Audio-Aufnahmen mitschneiden.

Ja. Folgende Dateiformate sind mit dem MODX kompatibel:

MIDI-Dateien: MODX-Original-Format und SMF-Format 0/1

Audio-Dateien: WAV (44.1 kHz/24 Bit/Stereo oder 44.1 kHz/16 Bit/Stereo)

Nein. Ein physischer Zehnerblock existiert beim MODX nicht. Allerdings steht für einige Funktionen und Parameter zur Eingabe eine Software-Variante einer Zehnertastatur zur Verfügung.

Gibt es einen Zehnerblock?

Ja, der MODX kommt komplett mit einer uneingeschränkt nutzbaren aktuellen Download-Version von Cubase AI.

Ja. MODX Connect.

Diese Software enthält mit „Recall“ und „Performance Record Transmission“ im Wesentlichen zwei Funktionen zur Übertragung von Daten zwischen DAW und MODX.

Teste die ausgezeichneten MODX Tools von John Melas.

Hier erhältst du alle aktuellen Informationen zu kompatiblen Systemen.

Der MODX unterstützt eine Samplingrate von 44,1 kHz auf 4 Input-Kanälen (2 x Stereo) und 10 Ausgangskanälen (5 x Stereo).

Ja. Die MODX-Modelle sind iOS-Class-Compliant und lassen sich mit verschiedenen Musik-Apps nutzen.

Zur Verbindung mit einem iOS-Gerät wird ein Apple Lightning-zu-USB-Camera-Adapter benötigt

Der größte Unterschied besteht im Hinblick auf Tastenanzahl und die zum Einsatz kommende Tastatur. Die Modelle MODX 6 und MODX 7 verfügen über eine FSX-Synth-Action-Tastatur mit wahlweise 61 oder 76 Tasten, während der MODX 8 mit einer 88-tastigen und gewichteten Balanced-Hammer-Klaviatur ausgestattet wurde. Alle drei Modelle bieten Channel-Aftertouch und den exakt gleichen Funktionsumfang bei identischer Klangerzeugung.

Ja, der MODX lässt sich auf diese Weise nutzen:

Zur DAW werden bis zu 5 Stereo-Kanäle und von der DAW kommend bis zu 2 Stereo-Kanäle verarbeitet.

Folgende Instrumente wurden durch Yamaha für den Einsatz mit USB TO DEVICE ausgiebig getestet und freigegeben:

Synthesizer: MODX*, MONTAGE*, MOTIF XF, MOXF, MX, reface

Stagekeyboards: CP1, CP4/40 STAGE, CP88/73, YC-Serie

* Vorrausgesetzt werden die Firmwareversionen MONTAGE V. 3.0 / MODX V.2.0 oder höher.